Gewalt- und Drogenprävention

Die Gemeinschaftsschule Nortorf legt großen Wert auf die Thematisierung von Gewalt und Drogen. Deshalb begleitet die Schülerinnen und Schüler die Prävention die ganze Schulzeit. Die Präventionsarbeit wird vor allem schulintern durchgeführt, für viele Bausteine werden auch externe Experten in die Schule geholt.

An unserer Schule ist es uns wichtig, dass wir Konflikte friedlich lösen und respektvoll miteinander umgehen. Damit es nicht zu großen Konflikten kommt, gibt es in der Schule unterschiedliche Bausteine:

Der Schulknigge ist Ausdruck unserer Haltung und eine freiwillige Selbstverpflichtung. Hierin legen wir fest, wie wir mit einander umgehen wollen. Der Schulknigge betrifft alle Menschen, die an der Schule sind.

In der pädagogischen Insel können Schüler/innen spontan beschult oder betreut werden, falls eine unterrichtliche Auszeit ratsam erscheint. Der Schüler, die Schülerin geht dann hierfür mit einem gestellten Arbeitsauftrag in den Insel-Raum und kehrt selbstständig in den Unterricht zurück.

In den Klassenstufen 5 und 6 gibt es eine Klassenlehrerstunde. Hier werden klasseninterne Fragen oder Konflikte besprochen. Einzelne Klassen haben einen Klassenrat installiert. Dieser gibt ein festes Format vor, wie klasseninterne Fragen geklärt werden.

In den großen Pausen stehen Konfliktlotsen bereit, die wöchentlich im WPU II ausgebildet werden. Hier sorgen Schüler/innen dafür, dass Streitigkeiten unter Schülern geklärt werden.

Zudem führen unsere Lehrkräfte aktiv Pausenaufsicht, führen Gespräche mit den Schüler/innen und schlichten auch nach Unterrichtsende noch Streits.
Wir bemühen uns, dass auch die Schülervertretung wieder auf den Pausenhöfen präsent ist.

Der SV-Verbindungslehrer ist in erster Linie Ansprechpartner für die Schülervertretung. In Einzelfällen kann auch er zu Rate gezogen und in Konflikten vermitteln.

In den 9. und 10. Klassen arbeiten wir eng mit der Polizei zusammen, die uns in der Gewalt- und Verbrechensprävention unterstützt. Darüber hinaus gibt es einen engen Austausch mit der örtlichen Polizei, um langfristige Entwicklungen und auch konkrete Vorfälle besprechen zu können.

In regelmäßigen Abständen trifft sich die Schulleitung mit dem Schulelternbeirat, um schulinterne Fragen und aktuelle Probleme zu klären. Diese Gespräche dienen auch der deeskalierenden Vermittlung in Konflikten, die von Elternseite wahrgenommen werden.

Die Schulsozialarbeiterin und Sozialpädagogin Frau Borasch unterstützt in kleineren oder größeren Konflikten. Sie berät Schüler/innen und Lehrkräfte, vermittelt unparteiisch, regt zur Reflexion an und gibt Impulse.

Alle Koordinator/innen stehen bei Konflikten beratend zur Seite.

Im Schulgesetz regelt §25 die „Maßnahmen bei Konflikten mit oder zwischen Schülerinnen und Schülern“. In die Lösung von Konflikten werden dabei alle beteiligten Personen einbezogen. Zur Auflösung von Konflikten werden vor allem pädagogische Maßnahmen gewählt, hier gehören insbesondere gemeinsame Absprachen, fördernde Betreuung, die Förderung erwünschten Verhaltens, das erzieherische Gespräch, die Ermahnung, die mündliche oder schriftliche Missbilligung, die Beauftragung mit Aufgaben.